Wir fahren im Intercités 4760 (mit reservierten Plätzen) von Marseille Saint-Charles durch die Provence über Arles, Nîmes, dann durch das Languedoc über Montpellier und Sète und gelangen schliesslich in Narbonne in das Lauragais, dem wir, entlang dem Canal du Midi via Carcassonne bis Toulouse folgen. Der Zug ist gut besetzt und die Reisenden präsentieren ihre Laptop-Bildschirme ziemlich offenherzig, inklusive KK-Informationen ,,,
Wir kommen fast pünktlich in Toulouse an, beziehen unsere Liege in einem ruhigen Quartier nahe des Bahnhofes und machen uns für eine erste Runde bereit.
Wir haben den Eindruck, dass Toulouse, auch die rosarote Stadt genannt, keine typische „Altstadt“ besitzt. Die Monumente sind ziemlich weiträumig verteilt, aber die Strassen, Gassen und Plätze wissen mit ihrem Backstein-Groove und den Beizen zu gefallen (daher Pink City).
Einsteigen in Marseille - nicht ganz Niveau-Einstieg.
Im Intercités.
Toulouse - das Kapitol, eigentlich Hôtel de Ville.
Die Arkaden mit den Bildern an der Decke und den Touribeizen.
Beim Jakobiner-Konvent. Leider geschlossen aber eindrückliches Backsteingebäude.
Tolles Tor.
Dann noch die Basilika Notre-Dame-de-la-Daurade. Etwas bedrückende Stimmung hier, aber …
… Das Kleid der Maria mit ihrem Kind wird regelmässig von bekannten Designern neu gestaltet und dann wird gewechselt.
An der Garonne.
Pont Neuf mit dem Diable. Die Löcher in den Pfeilern verhindern zu hohen Druck bei Hochwasser (Die Römer wussten das schon!).
Besuch beim Hotel d‘ Assezat. Schöne Erscheinung.
Nette Gassen mit viel Backstein.
Man könnte von einer „potemkinschen Kirche“ sprechen ;-)
Ein Highlight: Die BASILIKA ST-SERNIN.
Es soll die grösste noch existierende romanische Kirche in Europa sein, die aus Backsteinen gebaut wurde.
Noch zur Kulinarik: Ja wir hatten ein feines Entrecôte heute, aber wir haben es innerhalb von 15 Minuten auf dem Tisch.
Anstehen für ein Stück Fleisch, vermute ich.