Der alte TER bringt uns zügig und pünktlich von Annecy via Aix-les-Bains Nach Lyon. Hier geht es mit einem ziemlich abgef* TGV nahtlos weiter bis nach Avignon TGV, dann noch kurz der TER bis Avignon Centre. Je süd desto wolk :-( und ab Valence regnet es doch tatsächlich.
Eine BB22200 ein älteres aber aufgefrischtes Modell - es fährt noch gut 160 km/h.
Alt, gemütlich und luftgefedert.
Avignion Centre.
Das Appartment in Avignon liegt etwa 10 Gehminuten entlang der Stadtmauer, Richtung Altstadt vom Bahnhof entfernt. Wir quartieren uns in der ehemaligen „Chapelle des Miracles“ im obersten Stock ein und machen uns bereit für eine erste Runde in Avignon (der Regen hat inzwischen aufgehört).
Unsere Kapelle.
Ganz gemütlich im obersten Stock.
Da Avignon von 1309 bis 1376 – und während des nachfolgenden Abendländischen Schismas – Sitz des Papstes war (siehe auch Gegenpapst), trägt die Stadt den Beinamen „Stadt der Päpste“. Die Altstadt von Avignon mit ihren prachtvollen mittelalterlichen Bauten ist von einer intakten Befestigungsmauer umgeben. Mit dem gotischen Papstpalast (Palais des Papes) aus dem 14. Jahrhundert, der Bischofsanlage, dem Rocher des Doms und der berühmten Brücke, dem Pont Saint-Bénézet, zählt Avignons Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe [Wikipedia].
Boulvard de Raspail Richtung Altstadt.
Beeindruckende Grösse des Papstpalastes.
Sicht auf die Pont d‘Avignon, korrekt Pont Saint-Bénézet. 1660 wurde die Brücke, die damals mit 22 Bögen beide Arme der Rhone überspannte, vom Hochwasser so in Mitleidenschaft gezogen, dass man sie aufgab.