Der TER bringt uns in 25 Minuten vom kleinen zum starken Felsen. Rochefort ist ein kleines Städtchen mit etwa 25‘000 Einwohnern. Im 17. Jahrhundert wollte Ludwig XIV die französische Flotte ausbauen, um die Seewege zu den Kolonien zu schützen. Die Wahl für den Ort des Marinearsenals zur Herstellung der Schiffe fiel auf Rochefort, das am Fluss Charente, etwa 20km von der Mündung in den Atlantik entfernt liegt. Im Verlauf von 250 Jahren wurden hier etwa 350 Schiffe gebaut.
Als Relikt der damaligen Zeit ist heute noch die Königliche Seilerei („Corderie Royale“) als Teil des Arsenals zu besichtigen, in dem in der Vergangenheit Tauwerk für die Französische Marine hergestellt wurde.
Die Seilerei, heute ein Museum sowie die 1900 erstellte Schwebefähre, die über die Charente führt und die letzte ihrer Art in Frankreich ist, sind unsere Ziele.
Schmucker Bahnhof Rochefort.
Durch den Court d‘Ablois.
Noch kurz zu der Eglise St. Lois …
.. mit ihren geschnitzten 3D-Bildern.
Zur imposanten Schwebefähre über die Charente.
Der Träger ist 50m über der Hochwassermarke des Flusses.
Transportiert werden ausschliesslich Fussgänger und Velofahrerinnen. Die Überfahrt dauert etwa 5 Minuten und kostet als Fussgänge €1.60.
Das ist das Selerei-Gebäude, etwa 300m lang und auch entsprechend lange Seile ohne Spleissung herstellen zu können.
In den Anfängen wurden die verschieden Hanf-Stränge mit diesem Werkzeug beim verdrehen kontrolliert.
Machine zum Verdrehen der Hanfschnüre zum Seil.
Demo der Seilherstellung.