Das Touri-Schiff verlässt La Rochelle morgens um 08.45! und bringt uns in einer Stunde nach Saint-Martin-de-Ré auf der Insel Ré. Die Insel ist über eine 3km lange Brü¨cke mit dem Festland verbunden, also nicht wirklich eine Insel.
Wir legen ab und fahren der betonnten Rinne entlang Richtung offenes Meer. Plötzlich Leerlauf und der Kapitän beginnt das Schiff an Ort zu wenden. Die Wolken sind schwarz und hängen tief und in der Ferne hört man Donnergrollen. Vielleicht ist es eine Gewitter,- oder Sturmwarnung, die eine Rückkehr notwendig macht? Oder noch wichtige Passagiere vergessen, die man nicht vergraulen will? Wir werweisen und es gibt keine Durchsage (und wenn, dann hätten wir sie bei dem Diesellärm gar nicht gehört). Wir kehren also zum Steg zurück, der Kapitän lässt den Schlappen nur kurz mit dem Heck an den Steg drehen und - es steigen zwei Passagiere AUS! Wir haben nicht erfahren, was passiert ist.
In Saint-Martin-de-Ré, einem hübschen und ehemals stark befestigten Städtchen, machen wir bei leichtem Regen eine Querung und folgen dann dem Radweg für eine Wanderung der Küste entlang.
Die Brücke zwischen dem Festland und der Insel. Bis zu 3km lang und bis zu 30m über der Wasseroberfläche.
Der befestigte Hafen von Saint-Martin-de-Ré.
Kleine, nette Häuser.
Das Stadttor Campani.
Es hat einige Austernzüchter hier an der Küste. Hier werden sie gerade gespült, die Austern.
Es beginnt stärker zu regnen und wir finden Schutz in einer der „Austernbeizen“. Gratinierte und „normale“ Austern sowie lokaler Chardonnay standen auf dem Programm. Tiptop.
Es klart auf und wir gehen weiter der Küste entlang.
Salzproduktion.
Nette Pflanzen. Bärenklau?
Dann geht es von Saint-Martin-de-Ré wieder zurück nach La Rochelle.
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bt
Mon, 11.05.2026 - 01:01
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Die gratinierten Austern