Der Touribus fährt uns in einer Stunde zum Sammelplatz vor dem Mont Saint-Michel in der Region Normandie. Von hier gibt es Schöttel-Busse oder eine Wanderung von ca 35 Minuten. Es ist kühl und es windet wie blöd, sicher um die 30 bis 35 kn von vorne. Wir haben bereits die Tickets für die Abtei im Sack, damit wir diejenigen, die dort noch ein Ticket brauchen, rechts überholen kann.
Aubert, Bischof von Avranches, lässt im Jahr 708 auf dem Mont-Tombe ein Heiligtum zu Ehren des Erzengels errichten. Der Berg wird rasch zu einem bedeutenden Wallfahrtsort. Im 10. Jahrhundert siedelt der Herzog der Normandie hier Benediktinermönche an, unterhalb entsteht ein Dorf, das sich im 14. Jh. bis zum Felsen ausdehnt.
Der Mont-Saint-Michel ist ein uneinnehmbarer Festungsplatz während des Hundertjährigen Krieges und ein schönes Beispiel der Militärarchitektur. Seine Befestigungsanlagen hielten allen englischen Angriffen stand sodass der Mont Saint-Michel zu einem Symbol der Nationalidentität wurde. Nach der Vertreibung der Mönche während der Französischen Revolution wurde die Abtei bis 1863 als Gefängnis genutzt.
Die Abtei des Mont-Saint-Michel ist ein einzigartiges Baudenkmal. Unter Berücksichtigung der Pyramidenform des Mont konstruierten die mittelalterlichen Baumeister die Gebäude rund um den Felsen. Die Stiftskirche auf dem Gipfel ruht auf Krypten, die eine 80 Meter lange Kirche tragen.
Das Gebäude ist ein architektonisches Meisterwerk der Baumeister des 13. Jahrhunderts. Es gelang ihnen, am Nordhang des Steilfelsens zwei dreistöckige Gebäude zu errichten. Dazu waren besondere technische Vorkehrungen erforderlich: Die Strukturen werden in Richtung Gipfel immer leichter, und Strebepfeiler stützen das Gebäude von außen [Quelle: Info vor Ort].
Aus der Nähe: ziemlich eindrücklich. Alles aus Granit, abgebaut auf einer nahen Insel.
Gut besucht, aber die Massen bewegen sich immer noch flüssig.
Sie hat die Massen abgehängt.
Die drei Etagen des Monuments.
Blick aufs Watt und das Hinterland.
In der Stiftskirche.
Ein Kreuzgang mehr in unserem Palmares.
Interessante Konstruktion.
Das Refektorium mit einer interessante Deckenkonstruktion (Modell im Vordergrund).
Kleine Fenster und abgestützte Wände wegen der Windlast in dieser Höhe.
Die Krypta im Mittelgeschoss trägt als Fundament Teile der Stiftskirche.
Das Tretrad wurde im Mittelalter als Antrieb für den Schlitten eines Schrägaufzugs verwendet. Damit wurden Baumaterial und später Essen für die Gefangenen transportiert.
Der Almosensaal. Tolle Konstruktion.
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Die gratinierten Austern waren sehr gut. Oben heisser Käse mit Rahmsauce unten kalte Auster.